Urs Freudiger

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E-Mail: fru@datazug.ch

Urs Freudiger

Schon als kleines Kind habe ich gerne gezeichnet – am liebsten Micky Maus, Donald Duck oder Wickie und das Boot von Halvar. Das Zeichnen habe ich deshalb schon immer gerne als Mittel zur Darstellung von fantastischen Dingen genutzt (na ja, so gut das eben ging als kleiner Knirps).

Später, als es um eine Lehrstelle ging, habe ich mich für den Beruf als Maschinenzeichner entschlossen. Keine Fantasiegebilde mehr, sondern reale, physisch herstellbare Dinge waren nun auf Papier gefragt – mit Bleistift, Tusche und ab und zu dreckigen Fingern. Aber Spass hat es immer gemacht.

Der Computer entwickelte sich quasi parallel zu meinen Lehrjahren und hat mich sehr beeindruckt. Programmieren und grafische Spielereien mit Bits und Bytes waren total in. Da die Rechner zur damaligen Zeit noch unbezahlbar waren, wurden die Star Wars Bilder von mir eben weiterhin von Hand gezeichnet. Aquarell, Tusche, Farbstifte und Filzstifte wurden hemmungslos miteinander kombiniert. Daraus sind ein paar ganz gute Bilder entstanden (zumindest aus Sicht des Schreibers).

Später, im Studium als Maschineningenieur, blieb leider nicht viel Zeit fürs Zeichnen – höchstens als seelischer Ausgleich zum (ab und zu) hirnverbrannten Stoff, der in das leicht angebrannte Hirn gestopft werden musste.

Irgendwann wurden die Computer bezahlbar, und auch solch faszinierende Programme, mit denen man dreidimensionale Gebilde erstellen und diese fast fotorealistisch rechnen konnte (cool – fast wie in Hollywood), waren erhältlich. Auch das habe ich versucht, ziemlich viel Geld ausgegeben, viel Zeit investiert und doch nie ganz das erreicht, was in meinem Kopf herumspukte. Die fast tägliche Arbeit im Beruf mit CAD und dann zu Hause auch wieder am PC zu sitzen, wurde irgendeinmal nicht mehr als toll empfunden. Die Luft war draussen und die Erkenntnis stand plötzlich vor der Tür, dass Freihandzeichnen eigentlich eine ganz tolle Sache ist.

Dank meiner Partnerin Silvia fand ich irgendwann zu Matto, um die Sache mit dem Freihandzeichnen nochmals an die Hand zu nehmen. Punkte, Linien, Flächen, Strukturen, Farben und Figuren. Ja, auch Figuren – und Bäume. Da machte ich bisher einen grossen Bogen darum. Aber siehe da, irgendwann hatte ich den Bogen raus und nun macht es enormen Spass, ebensolches auf Papier zu bringen.

Wohin die Reise (zeichnerisch) geht, weiss ich nicht. Ich versuche den Kopf zu leeren und auf Papier zu bringen, was so täglich zwischen meinen Ohren hin- und hersaust. Vielleicht gefällt das Eine oder Andere – klicken, schauen staunen oder schnell zum Nächsten. Ganz wie’s beliebt. Viel Spass …